Euer erstes Display einrichten, von A bis Z
Ein kompletter Durchgang von der ersten Anmeldung bis zum laufenden Flugboard auf einem Bildschirm in eurer Lobby.
Euer erstes Display einrichten, von A bis Z
Dieser Artikel bringt euch von der ersten Anmeldung bis zu einem Flugboard, das auf einem Bildschirm in eurer Lobby läuft. Er behandelt die Bereiche des Portals, die euch unterwegs begegnen — den Einrichtungsassistenten, euren Flughafen, eure Logo-Bibliothek, eure Farben, eure Folien — und erklärt, warum jeder davon so funktioniert, wie er funktioniert. So könnt ihr abweichen, wenn eure Situation nicht dem Idealfall entspricht.
Wenn ihr nur den kürzesten Weg sucht, folgt dem unten beschriebenen Einrichtungsassistenten und lest den Rest erst, wenn euch etwas überrascht.
Bevor ihr anfangt
Ihr braucht ein LobbyFlight-Konto mit aktivem Abonnement, denn fast jede Grenze, die hier beschrieben wird, kommt aus eurem Tarif: Basic umfasst ein Display, Pro drei, Premium beliebig viele. Der Tarif entscheidet außerdem, wie oft die Flugdaten aktualisiert werden, ob ihr das Wetter-Widget bekommt, wie viele Sprachen ein Board zeigen kann und wie viele Info-Folien ihr anlegen dürft. Wenn ihr nicht sicher seid, welchen Tarif ihr habt, seht in Tarife und Abonnements nach.
Auf der Hardware-Seite braucht ihr einen Bildschirm, auf dem Chrome läuft — üblich ist ein wandmontiertes Android-Panel — und eine stabile Netzwerkverbindung dafür. Das Board ist eine Webseite, auf dem Gerät wird also nichts installiert.
Es hilft, wenn ihr eure Logo-Datei schon bereitliegen habt und eure Markenfarben als Hex-Codes in der Form #RRGGBB. Beides lässt sich später ändern, ohne den Bildschirm selbst anzufassen.
Im Portal anmelden
Eure Willkommens-E-Mail kommt mit der Betreffzeile Welcome to LobbyFlight, <euer Hotelname> und verlinkt auf das Portal. Wenn ihr sie nicht findet, durchsucht Posteingang und Spam-Ordner nach „LobbyFlight“; frühere Firmennamen führen zu nichts.
Öffnet https://lobbyflight.com/portal. Wenn ihr noch nicht angemeldet seid, landet ihr im Anmeldeformular: E-Mail-Adresse und Passwort eintragen und Anmelden wählen. Das Formular hat ein Feld für die E-Mail-Adresse, eines für das Passwort und den Link Passwort vergessen? — sonst nichts, ihr müsst also nicht nach einer Option „angemeldet bleiben“ suchen. Setzt ein Lesezeichen auf die Portal-Adresse, sobald ihr drin seid; ihr kommt jedes Mal hierher zurück, wenn sich an einem Bildschirm etwas ändern soll.
Wofür das Dashboard da ist
Das Dashboard ist ein Schichtboard, keine Einrichtungs-Checkliste. Es zeigt, was gerade Aufmerksamkeit braucht, wie der Tag aussehen wird, offene Gästeanfragen, euer verbleibendes Kontingent, den Zustand eurer Bildschirme und — solange eure Konfiguration noch unvollständig ist — eine Einrichtungskarte.
Diese Einrichtungskarte ist heute der entscheidende Teil. Sie listet nur die Lücken auf, die noch offen sind, etwa einen fehlenden Flughafen oder ein fehlendes Logo, und jeder Eintrag verlinkt direkt auf die Seite, die diese Lücke schließt. Ist eine Lücke geschlossen, verschwindet sie von der Karte. Wenn eure Organisation mehrere Häuser betreibt, entscheidet die Haus-Auswahl oben, auf welches Haus sich das alles bezieht.
Der nummerierte Schritt-für-Schritt-Assistent liegt separat unter /portal/setup, und dort geht eine Ersteinrichtung am schnellsten.
Den Einrichtungsassistenten durchlaufen
Der Assistent führt durch sieben Schritte und legt am Ende euer erstes Display an:
Alles, was der Assistent setzt, lässt sich danach im Display-Editor ändern, und dort noch einiges mehr. Die folgenden Abschnitte erklären die einzelnen Teile in der Tiefe, die der Assistent auslässt.
Euer Flughafen
Flughäfen liegen unter Portal → Flughäfen und gehören der ganzen Organisation, nicht einem einzelnen Bildschirm. Jeder Tarif enthält genau einen Flughafen, und dieser enthaltene Flughafen wird auf dieser Seite festgelegt.
Weitere Flughäfen sind ein kostenpflichtiges Add-on zu 99 € pro Monat je Flughafen und setzen Pro oder Premium voraus — im Basic-Tarif lässt sich keiner hinzufügen. Das ist der Punkt, den die meisten falsch verstehen: bei Pro ist die „3“ die Zahl der Displays, nicht die Zahl der Flughäfen.
Zum Auswählen öffnet ihr den Hinzufügen-Dialog und benutzt das Suchfeld, das IATA-Code, ICAO-Code, Stadt, Flughafenname und Land durchsucht. Die Liste, die ihr vor dem Tippen seht, ist die Menge der Flughäfen, die in unserer Datenbank als beliebt markiert sind — als durchsuchbare Zeilen, nicht als feste Kachelwand aus Codes. Wenn euer Flughafen nicht in der Liste steht, tippt seinen Code in das Feld darunter und wählt Code hinzufügen.
Hinzufügen ist keine folgenlose Handlung. Das Bestätigen startet eine wiederkehrende Gebühr von 99 € pro Monat und wirkt sofort — auf dieser Seite gibt es keinen Speichern-Button. Das Entfernen eines Add-ons wirkt genauso sofort: die Bestätigung sagt euch, dass Displays, die diesen Flughafen zeigen, auf euren enthaltenen Flughafen zurückfallen und dass die Gebühr mit anteiliger Rückerstattung endet. Eine Reihenfolge oder Anzeigepriorität gibt es hier nicht; welchen Flughafen ein bestimmter Bildschirm zeigt, wird pro Display im Editor gewählt.
Mehr dazu in Flughafen-Auswahl.
Euer Logo
Logos liegen unter Portal → Logos als gemeinsame Bibliothek. Ihr ladet eine Datei einmal hoch, benennt sie, und danach kann jedes Display sie auswählen — dieselbe Datei muss nie zweimal hochgeladen werden, und ein Logo lässt sich als Standard für alle Bildschirme markieren.
Der Upload-Bereich ist mit Klicken zum Hochladen beschriftet und öffnet einen Dateidialog. Er ist ein Klickziel, kein Ablagebereich — eine Datei daraufzuziehen funktioniert also nicht. Die Oberfläche verlangt PNG, JPG oder SVG bis 2 MB; die Größengrenze wird bei 2 MB durchgesetzt, die Typprüfung akzeptiert dagegen jede Bilddatei. Eine Vorschau entsteht lokal, bevor die Datei abgeschickt wird — was ihr sofort seht, ist also eure eigene Datei, noch nicht die gespeicherte.
Mehr zur Verwaltung der Bibliothek steht in Logos hochladen und verwalten.
Eure Farben
Farben wirken auf zwei Ebenen. Eure Hausfarben sind die Vorgabe für jeden Bildschirm: die Primärfarbe beginnt bei #1E40AF, die Sekundärfarbe bei #3B82F6, und beide werden als Hex-Werte in der Form #RRGGBB gespeichert.
Jedes einzelne Display darf sie überschreiben. Diese Überschreibung setzt ihr im Display-Editor, und sie wird zusammen mit allem anderen auf dieser Seite über den einen angedockten Speichern-Button gesichert, der unten erscheint, sobald etwas ungespeichert ist. Mit Premium könnt ihr weiter gehen und einem Display über eine Design-Vorlage eine komplette Farbpalette geben.
Wählt die Farben mit Blick auf den Kontrast. Das Board wird quer durch die Lobby gelesen, und eine Kombination, die auf dem Laptop edel wirkt, kann auf sechs Metern unlesbar sein. Farben anpassen geht darauf ein.
Displays sind der Mittelpunkt
Ein Display ist ein eigenes Objekt mit eigener Adresse, und dort passiert der Großteil der Konfiguration. Öffnet Portal → Displays, um alle zu sehen und neue anzulegen — im Rahmen eures Tarifs: eines bei Basic, drei bei Pro, beliebig viele bei Premium.
Öffnet ein Display, und ihr könnt einstellen:
Das Einzige, was ihr nicht einstellen könnt, ist die Aktualisierungsrate der Daten. Sie folgt direkt eurem Tarif: 60 Minuten bei Basic, 30 Minuten bei Pro, 5 Minuten bei Premium. Denkt später beim Testen daran.
Der Display-Editor geht den Editor Tab für Tab durch, und Mehr als ein Bildschirm behandelt den Betrieb mehrerer Bildschirme.
Info-Folien
Folien sind das, was das Board zwischen den Flügen sagt. Sie liegen unter Portal → Folien-Pool, was die Folien-Seite öffnet; dort werden sie einmal gebaut und danach einzelnen Displays zugewiesen.
Folien sind eine kostenpflichtige Funktion: Basic enthält keine und die Oberfläche ist gesperrt, Pro deckt fünf ab, Premium beliebig viele. Verfügbare Typen sind Hinweis, Shuttle, Restaurant, Spa, Veranstaltungen und Ausstattung.
Wählt Folie hinzufügen, um eine anzulegen. Wählt den Typ, schreibt einen Titel und den Fließtext — Zeilenumbrüche werden übernommen und sind das Mittel, um den Text zu gliedern — und ladet optional ein Bild hoch. Der Dialog schließt mit Folie hinzufügen, oder mit Änderungen speichern, wenn ihr eine bestehende Folie bearbeitet. In Pro und Premium gibt es zusätzlich einen Design-Editor für Layout, Hintergrund, Textstil, Bildposition und Übersetzungen.
Die Laufreihenfolge erklärt, wie Folien und Flüge sich den Bildschirm teilen.
Die Adresse auf den Bildschirm bringen
Jedes Display hat seine eigene Adresse in der Form /display/{hotelId}?display={displayId}. Der Parameter display macht daraus genau diesen Bildschirm und keinen anderen; ohne ihn wird nur euer Standard-Display ausgeliefert. Mit Premium lässt sich das Board unter eurer eigenen Domain statt unter lobbyflight.com ausliefern.
Die Adresse findet ihr an zwei Stellen: in der Display-Liste und im Editor unter Displays → Display öffnen → Vorschau & URL. Der Einrichtungsassistent zeigt sie in Schritt 6.
Es gibt zwei Wege, sie auf das Gerät zu bekommen. URL kopieren legt sie in die Zwischenablage, zum Einfügen oder Verschicken. Der QR-Code daneben ist auf einem Android-Panel meist schneller: Kamera öffnen, scannen, und das Board öffnet sich im Browser. Der QR-Code lässt sich auch herunterladen, wenn ihr ihn lieber ausdruckt und der Person gebt, die den Bildschirm montiert.
Öffnet auf dem Gerät Chrome, ruft die Adresse auf, tippt dann auf das Menü (⋮) und wählt Zum Startbildschirm hinzufügen. Nennt die Verknüpfung „LobbyFlight“, damit später jeder weiß, was das Symbol ist. Damit Gäste und Mitarbeitende das Board nicht versehentlich verlassen, versetzt das Gerät in den Kiosk-Modus — siehe Kiosk-Modus aktivieren und Android-Display einrichten.
Einzelheiten zu Adressen und QR-Codes stehen in Die Display-URL und der QR-Code.
Prüfen, ob alles stimmt
Schaut zuerst auf den Header. Euer Hotelname und das Logo stehen links, Uhrzeit und Datum rechts, und dort erscheint auch das Wetter-Widget, wenn ihr es aktiviert habt und euer Tarif es enthält. Fehlt hier das Logo, zeigt das Display nicht auf das Logo, das ihr meint.
Dann schaut auf das Board. Es blättert die Flüge nicht in festen Blöcken durch, sondern scrollt durchgehend durch alles, was geladen ist — bis zu 300 Abflüge und 300 Ankünfte. Eine Zeile zeigt Uhrzeit, Flugnummer, Airline, Ziel oder Herkunft, Status sowie Terminal und Gate — welche davon sichtbar sind, hängt vom Display-Modus und der gewählten Spaltenkonfiguration ab.
Wenn die Rotation an ist, wechselt das Board im eingestellten Intervall zwischen Abflügen und Ankünften; 30 Sekunden sind die Vorgabe, keine feste Regel. Folien erscheinen, falls ihr welche zugewiesen habt, ebenfalls in der Rotation.
Testet die Aktualisierung mit dem Intervall, das euer Tarif euch tatsächlich gibt. Fünf Minuten auf neue Daten zu warten funktioniert nur bei Premium; bei Pro kann es bis zu 30 Minuten dauern und bei Basic bis zu einer Stunde, derselbe Test sähe dort also nach einem Fehler aus.
Wenn ein Bildschirm still wird
Jedes Display sendet alle fünf Minuten ein Lebenszeichen und gilt als offline, sobald zwölf Minuten lang nichts angekommen ist. Dieser Abstand ist Absicht: ein einzelnes ausgefallenes Lebenszeichen ist normal, eine kürzere Schwelle würde Fehlalarme auslösen. Das Portal unterscheidet vier Zustände — aktiv, offline, inaktiv und nie geöffnet. „Inaktiv“ heißt, dass ihr das Display selbst abgeschaltet habt, und „nie geöffnet“ heißt, dass es angelegt, seine Adresse aber auf keinem Gerät je aufgerufen wurde — das ist ein fehlender Einrichtungsschritt, kein Fehler.
Verliert das Board selbst seine Datenverbindung, ersetzt es die Flugliste durch eine Verbindungsfehler-Karte mit Wiederholen-Button und zeigt ein Offline-Abzeichen. Die Erholung passiert von allein mit der nächsten erfolgreichen Aktualisierung, im Intervall eures Tarifs — oder sofort, wenn ihr den Wiederholen-Button benutzt. Offline-Modus und Caching behandelt das ausführlicher.
Wenn ihr nicht weiterkommt
Das Support-Team antwortet innerhalb von 24 Stunden. Ihr erreicht es per E-Mail an info@lobbyflight.com, telefonisch unter +43 650 753 1811 oder aus dem Portal heraus unter Portal → Hilfe — das ist der schnellste Weg, weil dabei der Kontext eures Kontos mitgeschickt wird.