Euer Logo auf die Displays bringen

Wie ihr Logos in eure Logo-Bibliothek hochladet, pro Bildschirm festlegt, welches erscheint, und versteht, welches Logo gewinnt, wenn mehrere gesetzt sind.

9 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert: 1/15/2024156 found helpful

Euer Logo auf die Displays bringen

Dieser Artikel erklärt, wie ein Logo von eurem Rechner auf einen Bildschirm kommt: wo ihr es hochladet, wie ihr pro Display festlegt, welches Logo dort erscheint, und welches gewinnt, wenn mehrere gesetzt sind. Wenn ihr nur die Regeln für die Datei sucht: die sind kurz — irgendeine Bilddatei, unter 2 MB.

Eure Logos liegen in einer Bibliothek, nicht in einem einzelnen Feld

LobbyFlight hat kein einzelnes Logo-Feld pro Hotel. Es hat eine Logo-Bibliothek: so viele benannte Logos, wie ihr wollt, eines davon als Standard markiert. Ihr findet sie in der Seitenleiste unter Logos (Inhaber und Manager sehen diesen Eintrag). Jedes Logo ist eine Kachel mit seinem Namen, einer Zeile, die euch sagt, ob es in Verwendung ist, und den Aktionen zum Umbenennen, zum Setzen als Standard und zum Löschen.

Es gibt einen zweiten, älteren Ort, an dem ein Logo sitzen kann: das Hotel-Logo, das ihr in Schritt 4 des Einrichtungsassistenten unter Portal → Setup hochladet. Das gehört zum Haus selbst und nicht zur Bibliothek, und es ist die Rückfallebene für jeden Bildschirm, der kein eigenes Logo bekommen hat. Beides ist unten beschrieben, und der Abschnitt zur Rangfolge erklärt, wie die beiden zusammenhängen.

Was die Datei erfüllen muss

Geprüft werden tatsächlich nur zwei Dinge, im Browser und noch einmal auf dem Server:

  • Es muss ein Bild sein. Die Dateiauswahl akzeptiert jeden Bildtyp, und geprüft wird schlicht, ob der Browser die Datei als Bild meldet. PNG, JPG und SVG sind die naheliegenden Formate, aber GIF, WebP, AVIF und alles andere, was der Browser als Bild erkennt, geht ebenfalls durch. Der Hinweis unter dem Upload-Bereich lautet „PNG, JPG, SVG bis 2MB“ — das ist eine Empfehlung, nicht die Regel, die der Code durchsetzt.
  • Sie muss unter 2 MB liegen. Das ist eine harte Grenze. Eine Datei mit genau 2 MB oder mehr wird abgelehnt, bevor sie überhaupt losgeschickt wird.
  • Mehr wird nicht angesehen. Es gibt keine Mindestauflösung, keine DPI-Prüfung und kein vorgeschriebenes Seitenverhältnis — ihr müsst die Datei also nicht auf eine bestimmte Pixelgröße vorbereiten. Sie wird genau so gespeichert, wie ihr sie hochgeladen habt: nichts wird umgewandelt, neu komprimiert oder reduziert.

    Worauf es dagegen ankommt, ist der Kasten, in den das Logo passen muss. Auf einem Display in TV-Größe sitzt das Logo in einem Bereich von 120 × 60 Pixel in der Kopfzeile, proportional verkleinert, damit nichts beschnitten oder verzerrt wird. Im responsiven Modus schrumpft derselbe Kasten auf 60 × 30 Pixel am Handy und 80 × 40 am Tablet. Ein Logo, das etwa doppelt so breit wie hoch ist, füllt den Platz deshalb am besten aus — und ein Logo mit vielen feinen Details oder kleiner Schrift bleibt in dieser Größe schwer lesbar, egal wie groß die Datei ist.

    Ein Logo in die Bibliothek hochladen

  • Öffnet Logos in der Seitenleiste. Wenn ihr noch nichts hochgeladen habt, seht ihr den leeren Zustand „Noch kein Logo“ — ein Klick darauf öffnet denselben Dialog wie die Schaltfläche.
  • Klickt oben rechts auf Logo hochladen. Es öffnet sich ein Dialog mit dem Titel Logo hochladen.
  • Klickt auf die gestrichelte Fläche Klicken zum Hochladen und wählt eure Datei. Diese Fläche reagiert nur auf Klicks; eine Datei daraufzuziehen bewirkt nichts. (Die einzige Ablagefläche im Portal ist das Standard-Logo der Organisation, weiter unten.)
  • Die Datei wird in dem Moment geprüft, in dem ihr sie auswählt. Geht sie durch, erscheint eine Vorschau und der Logo-Name wird aus dem Dateinamen vorbelegt. Geht sie nicht durch, bekommt ihr stattdessen den Grund — siehe den Abschnitt zur Fehlersuche weiter unten.
  • Gebt dem Logo einen Namen, den ihr später wiedererkennt („Hauptlogo“, „Rezeption, weiße Version“), und klickt auf Hochladen. Die Schaltfläche bleibt deaktiviert, solange nicht Datei und Name vorhanden sind — so wird nichts versehentlich gespeichert.
  • Euer erstes Logo wird automatisch zum Standard. Jedes weitere Logo wird einfach zur Bibliothek hinzugefügt: es ersetzt nichts, und es erscheint auf keinem Bildschirm, bis ihr es zuweist.

    Prüft das Logo auf dem Hintergrund, auf dem es landet

    Ein Logo, das ihr auf einer dunklen Tafel nicht seht, wirkt auf einer weißen Gästeseite perfekt — und umgekehrt. Genau dafür ist der Umschalter oben in der Bibliothek da. Er erscheint, sobald ihr mindestens ein Logo habt, und schaltet jede Kachelvorschau zwischen zwei Hintergründen um:

  • Auf der Tafel zeigt euer Logo auf dem fast schwarzen Hintergrund, auf dem die Flugtafeln laufen.
  • Auf der Gästeseite zeigt es auf Weiß.
  • Das ist der praktische Test dafür, ob ein Logo einen transparenten Hintergrund oder eine Version mit hellem Rand braucht. Schaut euch beides an, bevor ihr ein Logo einem Bildschirm zuweist.

    Auswählen, welches Logo ein Display zeigt

    Jeder Bildschirm entscheidet das für sich. Öffnet Displays, öffnet den gewünschten Bildschirm, geht auf den Tab Aussehen und sucht den Abschnitt Display-Logo. Unter Logo kommt von wählt ihr eine von drei Optionen, die sich gegenseitig ausschließen:

  • Aus Logo-Bibliothek lässt euch eines eurer Bibliothekslogos aus der Kachelreihe darunter wählen. Diese Option ist gesperrt, solange die Bibliothek kein einziges Logo enthält.
  • Eigenes Logo für dieses Display lädt eine Datei hoch, die allein zu diesem Bildschirm gehört und nie in die Bibliothek wandert. Es gelten dieselben zwei Regeln: ein Bild, unter 2 MB.
  • Kein Logo zeigt den Hotelnamen ganz ohne Logo und unterdrückt jede unten beschriebene Rückfallebene.
  • Ein Link Logos verwalten neben der Abschnittsüberschrift bringt euch direkt in die Bibliothek. Wie alles andere im Display-Editor wird eure Wahl erst gespeichert, wenn ihr sie in der Speicherleiste des Editors sichert.

    Welches Logo ein Bildschirm am Ende zeigt

    Wenn ein Display seine Konfiguration abruft, wird das Logo in dieser Reihenfolge aufgelöst — der erste Treffer gewinnt:

  • Ein eigenes Logo, das für dieses Display hochgeladen wurde.
  • Das Bibliothekslogo, das für dieses Display ausgewählt ist.
  • Das wirksame Branding-Logo — das eigene Hotel-Logo eures Hauses, wenn es eines hat, sonst das Standard-Logo der Organisation.
  • Das Standard-Logo der Bibliothek.
  • Zwei Dinge setzen das außer Kraft. Steht das Display auf Kein Logo, bricht die Kette sofort ab und es wird keine Rückfallebene verwendet. Und wenn in eurer Organisation Branding sperren aktiv ist, werden die Schritte 1 und 2 auf Display-Ebene komplett übersprungen und stattdessen das Logo der Organisation verwendet.

    Wenn ein Bildschirm ein Logo zeigt, das ihr nicht erwartet habt, geht diese Liste durch — fast immer ist es Schritt 3 oder 4, der still für einen Bildschirm einspringt, der nie ein eigenes Logo bekommen hat.

    Branding für die ganze Organisation

    Wenn ihr mehrere Häuser betreibt, öffnet Organisation → Branding. Das Standard-Logo dort gilt für jedes Haus, das kein eigenes gesetzt hat — es ist der eine Upload-Bereich im Portal, der neben dem Klick auch Drag-and-drop annimmt. Der Schalter Branding sperren lässt die Marke der Organisation überall gewinnen: Das Branding der Häuser wird schreibgeschützt und Logo-Abweichungen einzelner Displays werden ignoriert.

    Logos umbenennen, zum Standard machen und löschen

    Die Aktionen sitzen dauerhaft in der Fußzeile jeder Kachel — ihr müsst nirgends mit der Maus darüberfahren. Der Stern macht ein Logo zum Standard, der Stift verwandelt den Namen in ein bearbeitbares Feld, und das Papierkorb-Symbol löscht es. Die Zeile darüber verrät euch den Zustand dieses Logos: ob es der Standard ist, und entweder „auf N Displays“ oder „nicht in Verwendung“.

    Vor dem Löschen wird nachgefragt, und die Frage ändert sich je nachdem, ob das Logo im Einsatz ist. Bei einem ungenutzten Logo fragt sie einfach mit dem Namen nach. Bei einem Logo, das in Verwendung ist, nennt sie die Zahl der betroffenen Bildschirme und sagt euch, dass diese auf das Hotel-Logo zurückfallen — und genau das passiert: Der Verweis wird auf jedem dieser Displays entfernt, und sie lösen ihr Logo erneut ab Schritt 3 der obigen Kette auf.

    Zwei weitere Folgen sind es wert, sie zu kennen. Das Löschen entfernt neben dem Datenbankeintrag auch das gespeicherte Bild, es lässt sich also nicht rückgängig machen — ihr müsstet die Datei erneut hochladen. Und wenn ihr das als Standard markierte Logo löscht, wird automatisch eines der übrigen Logos zum Standard befördert, damit die Bibliothek nie ohne dasteht.

    Wie schnell eine Änderung am Bildschirm ankommt

    Displays holen sich ihre Konfiguration von selbst alle 20 Sekunden. Niemand muss zum Bildschirm gehen, eine Taste drücken oder einen Browser-Cache leeren — Logo zuweisen, speichern, und innerhalb einer knappen halben Minute übernimmt der Bildschirm es.

    Die Flugdaten laufen auf einem eigenen Takt, der von eurem Tarif abhängt: stündlich bei Basic, alle 30 Minuten bei Pro, alle 5 Minuten bei Premium. Dieser Takt hat nichts damit zu tun, wie schnell eine Logo-Änderung sichtbar wird.

    Nachsehen, bevor ihr in die Lobby geht

    Die Vorschau liegt bei dem Bildschirm, zu dem sie gehört: Displays → Display öffnen → Vorschau & URL. Dort bekommt ihr eine Live-Vorschau dieses Bildschirms, die Display-URL zum Kopieren oder zum Öffnen In neuem Tab, und einen QR-Code mit der URL dieses Bildschirms, den ihr als SVG herunterladen könnt. Ihn mit dem Handy zu scannen ist der schnellste Weg, die Kopfzeile — und damit das Logo — auf einem echten Gerät zu sehen.

    Ein Vorbehalt: Ein inaktives Display zeigt keine Live-Vorschau. Der Tab sagt es euch — „Display aktivieren, um Vorschau zu sehen“ — denn inaktive Displays machen bewusst keine API-Aufrufe, was euer Kontingent schont.

    Wenn der Upload abgelehnt wird

    „Bitte wählen Sie eine Bilddatei“ heißt, dass der Browser eure Datei nicht als Bild erkannt hat. Das passiert meistens bei PDFs, EPS-Dateien oder Illustrator- und Photoshop-Dokumenten. Exportiert das Artwork als PNG oder SVG und versucht es erneut.

    „Dateigröße muss unter 2MB liegen“ heißt genau das. Bei einem fotografischen Logo speichert es als JPG mit mittlerer Qualität; bei einem flächigen Logo mit wenigen Farben liegen PNG oder SVG meist ohnehin weit unter der Grenze. Da im Produkt nichts auf die Pixelmaße achtet, ist das Verkleinern des Bildes ein völlig legitimer Weg unter 2 MB.

    Falls euch je der Wortlaut „File must be an image“ begegnet: Diese Meldung kommt von der API und nicht vom Portal — im Normalbetrieb wird die Datei schon im Browser gestoppt, bevor die Anfrage rausgeht.

    Was es kostet

    Nichts extra. Logo-Upload und die übrigen Branding-Optionen sind Teil jedes Tarifs — Basic, Pro und Premium gleichermaßen.

    Nächste Schritte

  • Farben anpassen und Themes nutzen — legt die Primär- und Sekundärfarbe fest, neben denen euer Logo steht.
  • Der Display-Editor — der Rest des Tabs „Aussehen“ und wie die Speicherleiste funktioniert.
  • Mehrere Häuser — Branding für die ganze Organisation und was das Sperren bewirkt.
  • Mehr als ein Bildschirm — jedem Bildschirm sein eigenes Aussehen geben, ohne sich zu wiederholen.
  • Kommt ihr nicht weiter?

    Schreibt an info@lobbyflight.com oder ruft +43 650 753 1811 an. Der Support ist Mo–Fr von 09:00 bis 17:00 Uhr MEZ erreichbar, und wir antworten innerhalb eines Werktags.

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