So stellt ihr ein, wie ein Bildschirm zwischen Abflügen, Ankünften und euren Folien wechselt
Wie ihr den Wechselzyklus für einen einzelnen Bildschirm einrichtet, wie lange jede Ansicht stehen bleibt und warum sich das Aktualisierungsintervall der Flugdaten nach eurem Tarif richtet statt nach einer Einstellung.
So stellt ihr ein, wie ein Bildschirm zwischen Abflügen, Ankünften und euren Folien wechselt
Dieser Artikel erklärt, was die Tafel durchläuft, wo ihr das ändert und warum das Intervall, in dem die Flugdaten aktualisiert werden, keine Einstellung ist. Der Wechsel wird immer für einen einzelnen Bildschirm eingerichtet — wenn ihr mehrere betreibt, kann sich jeder davon völlig anders verhalten.
Der Wechsel besteht aus zwei Schaltern, nicht aus einem
Es gibt zwei unabhängige Schalter, und der Durchlauf startet, sobald einer von beiden an ist. Bei einem neu angelegten Bildschirm sind beide an.
Dass das zwei getrennte Schalter sind, wird wichtig, wenn der Wechsel scheinbar nicht funktioniert. Schaltet ihr den automatischen Wechsel aus, lasst die Folien aber an, bewegt sich die Tafel trotzdem: Sie hält eine Flugrichtung und spielt danach die Folien durch. Schaltet ihr beides aus, zeigt die Tafel eine einzige feste Ansicht und ändert sich nie.
Wo die Einstellungen liegen
Öffnet Displays im Portal, öffnet den Bildschirm, den ihr ändern wollt, und bleibt im Tab Aussehen. Zwei Bereiche dort steuern den Durchlauf:
Das Feld Flüge anzeigen für erscheint erst, wenn mindestens einer der beiden Schalter an ist — vorher hätte eine Dauer keine Bedeutung.
Wie lange jede Ansicht stehen bleibt
Flüge anzeigen für ist ein einfaches Zahlenfeld von 5 bis 300 Sekunden; ein neuer Bildschirm startet mit 120 Sekunden. Der Wert gilt für jede Flugansicht im Durchlauf: Ist der automatische Wechsel an, stehen die Abflüge so lange, danach die Ankünfte genauso lange.
Folien werden getrennt getaktet. Jede Folie bringt die Dauer mit, die ihr ihr beim Anlegen gegeben habt, und ihr könnt diese Dauer für einen einzelnen Bildschirm überschreiben, wenn ihr die Folie dort zuweist.
Es gibt keine Liste vorgegebener Intervalle und keine Option „nur manuell“. Ein Bildschirm, der die Richtung nie wechseln soll, ist einer, bei dem ihr Flüge automatisch wechseln ausschaltet; er bleibt dann bei der Richtung, die ihr unter Flugtyp gewählt habt.
Die Reihenfolge, in der die Tafel läuft
Ist alles an, sieht ein voller Durchlauf so aus: Abflüge, Ankünfte, dann je ein Durchgang für jede zugewiesene Folie in der von euch festgelegten Reihenfolge, dann zurück zu den Abflügen. Schaltet ihr den automatischen Wechsel aus, schrumpft der Flugteil auf eine einzige Ansicht in der eingestellten Richtung zusammen, die Folien folgen weiterhin darauf.
Der Wechsel zwischen Abflügen und Ankünften ist ein harter Schnitt ohne Übergangseffekt. Folien blenden sich in einer halben Sekunde ein. Beides ist nicht konfigurierbar, und es gibt keine Einstellung für Übergangsstile.
Folien in den Durchlauf bekommen
Folien liegen in einem zentralen Pool und nicht an einzelnen Bildschirmen — eine Folie anzulegen reicht also nicht, damit sie auf einer Tafel erscheint.
Folien setzen den Tarif Pro oder Premium voraus. Mit Basic bleibt der Schalter Eigene Folien gesperrt, und der Folien-Pool lässt euch nichts anlegen.
Der Display-Modus verändert, was der Wechsel tut
Der Display-Modus im Tab Allgemein steht standardmäßig auf TV-Display und entscheidet, ob jemand den Durchlauf unterbrechen kann.
Beim Website-Widget geht es noch weiter: Wechsel, Folien und automatisches Scrollen sind in diesem Modus komplett abgeschaltet, weil ein in eine Seite eingebettetes Widget sich nicht von selbst bewegen soll.
Wechsel und mehrspaltige Layouts vertragen sich nicht
Wenn ihr das zwei- oder dreispaltige Layout wählt, sind die Richtungsfelder pro Spalte ausgegraut. Das ist Absicht. Solange Flüge automatisch wechseln an ist, zeigt jede Spalte die Phase, in der der Durchlauf gerade steckt — eine Richtung pro Spalte hätte also keine Wirkung. Schaltet den automatischen Wechsel aus, und die Spaltenbelegung wird frei; der Editor bietet dafür sogar die Schaltfläche Wechsel ausschalten an. Entscheidet euch für eines: zeitlich abwechseln oder nach Spalten aufteilen.
Automatisches Scrollen ist eine eigene Bewegung
Lange Fluglisten scrollen zusätzlich von selbst. Das steuert ihr im Tab Verhalten im Bereich Automatisches Scrollen, und es hat mit dem Wechsel nichts zu tun. Ihr könnt es ausschalten, die Geschwindigkeit einstellen und festlegen, wie lange die Liste ruht, bevor sie erneut zu scrollen beginnt. Ein Bildschirm kann wechseln, ohne zu scrollen — oder scrollen, ohne zu wechseln.
Sprachwechsel
Sind für einen Bildschirm mehrere Sprachen ausgewählt, wechselt er auch durch diese. Beide Einstellungen liegen im Tab Verhalten unter Spracheinstellungen: die Sprachen selbst und ein Sprachwechsel-Intervall, das 10 bis 600 Sekunden annimmt und bei 60 startet. Das Intervallfeld erscheint erst, wenn ihr eine zweite Sprache gewählt habt — bei einer einzigen Sprache gibt es nichts zu wechseln.
Basic deckt eine Sprache gleichzeitig ab, Pro zwei und Premium die gesamte Liste.
Speichern — und wann der Bildschirm es übernimmt
Der Editor hat einen einzigen Speichern-Button, der unten auf der Seite auftaucht, sobald ihr etwas ändert; er weist auf ungespeicherte Änderungen hin und bietet an, sie stattdessen zu verwerfen. Ein eigenes Speichern pro Bereich gibt es nicht.
Am Bildschirm in der Lobby müsst ihr danach nichts tun. Ein laufendes Display liest seine Konfiguration alle 20 Sekunden neu ein, eine im Portal gespeicherte Änderung greift also ungefähr innerhalb dieser Spanne.
Wie oft die Flugdaten aktualisiert werden
Das ist keine Einstellung. Das Aktualisierungsintervall richtet sich allein nach eurem Abo:
Ein neues Konto startet mit Basic, stündlich ist also der Ausgangspunkt. Die Einstellungs-API weist Versuche, das Intervall zu ändern, ausdrücklich zurück, und der serverseitige Cache arbeitet mit demselben Intervall — ein Neuladen des Browsers auf dem Anzeigegerät bringt also keine frischeren Daten, bevor das Intervall abgelaufen ist. Warten oder upgraden sind die einzigen beiden Dinge, die helfen.
Eine Aktualisierung bringt Flugstatus, Gate und Terminal, planmäßige Zeiten sowie Flüge, die neu im Flugplan aufgetaucht sind. Das Wetter-Widget hat seinen eigenen halbstündlichen Takt und hängt nicht vom Tarif ab.
Verliert das Gerät seine Verbindung, zeigt die Tafel ein Offline-Banner und stellt weiter die Daten dar, die sie bereits im Speicher hat. Diese Daten überleben kein Neuladen: Ein Display, das offline neu geladen wird, kommt leer zurück.
URL-Parameter
Die Display-Seite liest genau zwei Query-Parameter; andere zu erfinden hat keine Wirkung.
Es gibt keinen Parameter für das Wechselintervall, das Aktualisierungsintervall, die Startansicht, Autoplay oder Übergänge. All das wird am Bildschirm selbst eingestellt.
Einstellungen als Ausgangspunkt
Für ein Hotel mit einer stark frequentierten Abflugtafel gebt den Flugansichten einen längeren Durchgang — etwa 60 Sekunden je Ansicht — und haltet die Folien mit rund 15 Sekunden kurz, damit Gäste, die nach ihrem Flug suchen, nicht auf eure Inhalte warten müssen. Für ein Hotel mit nur einer Handvoll relevanter Flüge ergeben 30 Sekunden pro Flugansicht und 30 Sekunden pro Folie eine gleichmäßigere Aufteilung, weil es auf der Flugseite weniger zu lesen gibt.
Wenn nichts wechselt
Geht die Ursachen in dieser Reihenfolge durch. Der Bildschirm steht im Modus Website-Widget, in dem der Wechsel bewusst abgeschaltet ist. Beide Schalter sind aus, womit eine einzige statische Ansicht übrig bleibt. Die Folien sind an, aber diesem Bildschirm wurde im Tab Inhalte keine zugewiesen — außer der Flugansicht gibt es also nichts, wozu gewechselt werden könnte. Die URL endet auf ?preview=1, was die Tafel absichtlich einfriert. Oder JavaScript ist im Browser auf dem Anzeigegerät deaktiviert — der gesamte Durchlauf läuft clientseitig, ohne JavaScript kommt die Tafel also nie weiter.