Ein Display auf den Bildschirm bringen: Adresse und QR-Code

Wo ihr die Adresse eines Displays findet, wie ihr sie auf dem Bildschirm in eurer Lobby öffnet und was ihr prüft, wenn die Tafel falsch aussieht.

8 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert: 12/4/2024298 found helpful

Ein Display auf den Bildschirm bringen: Adresse und QR-Code

Jeder Bildschirm, den ihr in einer Lobby, einer Bar oder einem Konferenzfoyer aufhängt, braucht genau eine Sache aus dem Portal: eine Webadresse. Dieser Artikel erklärt, woraus diese Adresse besteht, wo ihr sie kopiert, wie ihr sie auf dem Panel öffnet und was ihr prüft, wenn die Tafel etwas anderes zeigt als erwartet.

Woraus die Adresse besteht

Eine Display-Adresse hat zwei Teile, und beide sind zufällige Kennungen, keine lesbaren Namen:

https://<eure-domain>/display/<hotel-id>?display=<display-id>

Die erste Kennung ist euer Hotel, die zweite ein bestimmtes Display. Beides sind UUIDs aus der Datenbank — deshalb sieht eine echte Adresse aus wie /display/6f3a1c02-…?display=b21c47de-… und nicht wie /display/hotel-vienna. Da ist nichts zu lesen und nichts zu erraten.

Im Alltag zählt der Teil ?display=, denn er entscheidet, welchen eurer Bildschirme die Seite rendert — Flughafen, Layout, Sprachen, Logo, Rotation. Lasst ihr ihn weg, lädt die Seite trotzdem: Sie fällt auf das aktive Display zurück, das ihr zuletzt bearbeitet habt. Für einen kurzen Blick ist das in Ordnung, an eine Wand gehört es nicht — die Tafel, die ein Gast sieht, würde sich ändern, sobald ihr ein anderes Display bearbeitet.

Wo ihr sie kopiert

Displays. Öffnet Displays in der Navigation. Jeder Bildschirm steht dort mit Name, Modus, Flughafen, einem Ein/Aus-Schalter und darunter seiner Adresse samt Kopierknopf Adresse kopieren. Das ist der schnellste Weg, wenn ihr schon wisst, welchen Bildschirm ihr meint.

Displays → Bildschirm öffnen → Vorschau & URL. Der letzte Tab des Display-Editors zeigt dieselbe Adresse mit Kopieren und Öffnen daneben, darunter den QR-Code und eine Live-Vorschau der Tafel. Den Tab gibt es nur, solange das Display eingeschaltet ist; ein ausgeschaltetes Display macht keine API-Aufrufe, es gibt also nichts vorzuschauen.

Der Einrichtungsassistent. Wenn ihr ein Display über die geführte Einrichtung fertigstellt, zeigt der letzte Schritt die Adresse des eben gebauten Bildschirms, dazu URL kopieren, Öffnen und den QR-Code. Wer direkt nach dem Anlegen ein Panel einrichtet, muss also nirgendwo sonst suchen.

Das Dashboard zeigt die Adresse nicht. Jede Kachel dort hat ein Symbol, das die Tafel live in einem neuen Tab öffnet — gut für einen schnellen Blick, aber der Text zum Kopieren liegt auf den beiden Seiten oben.

Auf dem Bildschirm öffnen

Auf einem Android-Panel öffnet ihr Chrome und tippt die Adresse entweder in die Leiste oder scannt den QR-Code mit der Kamera. Dann geht ihr ins Browsermenü (⋮) und wählt Zum Startbildschirm hinzufügen, damit die Tafel nach einem Neustart oder einem versehentlichen Schließen mit einem Tipp zurückkommt. Zum Schluss schaltet ihr das Gerät in den Vollbild- oder Kiosk-Modus — das ist es, was einen Gast davon abhält, sich aus der Tafel herauszutippen.

Chrome ist der Browser, von dem die Einrichtungsanleitung ausgeht. Edge, Firefox und Safari stellen die Tafel ebenfalls dar.

Der QR-Code in Vorschau & URL enthält genau die Adresse, die darüber steht. QR herunterladen speichert ihn als SVG-Datei, benannt nach dem Display, sie skaliert also auf jede Größe, die ihr für ein gedrucktes Einrichtungsblatt braucht; der Hintergrund ist weiß, nicht transparent. Einen PNG-Export gibt es nicht und einen Druckknopf auch nicht — druckt das SVG aus dem Programm, in das ihr es einfügt.

Wann sich die Adresse ändert

Von allein ändert sie sich nicht, aber zwei Dinge ändern sie:

  • Ein Display löschen und neu anlegen. Der Teil ?display= gehört zum Datensatz des Displays. Löscht ihr das Display und legt ein neues an, bekommt ihr eine andere Adresse; der Bildschirm mit der alten wird schwarz. Das ist zugleich der einzige Weg, eine Adresse aus dem Verkehr zu ziehen, die ihr nicht mehr im Umlauf haben wollt — einen Wechsel auf Anfrage gibt es nicht, denn die erste Kennung ist euer Hotel selbst.
  • Eine eigene Domain verifizieren (Premium). Sobald eine eigene Domain unter White-Label verifiziert ist, lautet die Adresse für den Bildschirm einfach https://<eure-domain>, und die Anfrage wird intern auf eure Display-Seite umgeschrieben. Beachtet: Diese Adresse trägt keinen ?display=-Teil, sie zeigt also das aktive Display, das ihr zuletzt bearbeitet habt.
  • Wer sie sehen kann und was sich damit anfangen lässt

    Die Adresse ist öffentlich: Sie öffnet sich ohne Login, und genau das ist der Sinn, denn ein Panel in der Lobby kann sich nicht anmelden. Ihr könnt sie bedenkenlos an eure Mitarbeiter, euren Installateur und euren IT-Kontakt weitergeben.

    Die Seite ist nur lesend. Sie fordert ihre Konfiguration an und stellt sie dar; sie kann keine Einstellung ändern, nicht ins Portal und nicht an Abrechnungsdaten. Das Einzige, was sie zurückschickt, ist ein Lebenszeichen, damit das Portal weiß, dass der Bildschirm läuft. Suchmaschinen wird gesagt, dass sie Display-Seiten nicht indexieren sollen — die Tafel taucht also nicht in Suchergebnissen auf.

    Ein Bildschirm, ein Display

    Jeder physische Bildschirm sollte sein eigenes Display im Portal haben und damit seine eigene Adresse. Nur so kann die Lobby Abflüge für einen Flughafen zeigen, während das Restaurant Ankünfte in einem anderen Layout zeigt. Eine Adresse auf mehrere Panels zu kopieren ergibt zwar überall dasselbe Bild, heißt aber auch: Ihr könnt sie nie wieder unterscheiden.

    Wie viele Displays ihr anlegen könnt, hängt vom Tarif ab: Basic deckt eines ab, Pro drei, Premium ist mit 999 praktisch unbegrenzt. Sind alle Plätze belegt, scheitert das Anlegen mit einer Meldung, die euch das Limit nennt und ein Upgrade anbietet.

    Läuft der Bildschirm noch?

    Ein Display sendet alle fünf Minuten ein Lebenszeichen, solange die Tafel geöffnet ist. Das Portal erklärt einen Bildschirm nach zwölf Minuten ohne Lebenszeichen für offline — bewusst großzügiger als das Intervall, das es misst, damit ein Neuladen oder ein kurzer Netzaussetzer keinen gesunden Bildschirm als dunkel meldet. Ein Bildschirm, der wirklich ausgefallen ist, erscheint innerhalb einer knappen Viertelstunde als offline.

    Das Dashboard und die Displays-Liste unterscheiden vier Zustände, und den Unterschied zu kennen lohnt sich, bevor ihr jemanden in die Lobby schickt:

  • Aktiv — innerhalb der letzten zwölf Minuten kam ein Lebenszeichen.
  • Offline — das Display ist eingeschaltet, hat sich aber nicht gemeldet. Am Bildschirm oder in seinem Netzwerk muss sich jemand kümmern.
  • Inaktiv — ihr habt dieses Display selbst ausgeschaltet. Das ist kein Fehler, und es macht keine API-Aufrufe.
  • Nie geöffnet — das Display existiert im Portal, aber seine Adresse wurde nie aufgerufen. Das ist ein Schritt in der Einrichtung, kein Ausfall.
  • Wenn ihr eine Tafel vom Schreibtisch aus prüfen wollt, ohne diesen Status zu stören, nehmt die Aktion Auf diesem Gerät öffnen oder die Vorschau im Editor. Beide hängen ?preview=1 an, was dieselbe Seite darstellt, aber kein Lebenszeichen sendet und Rotation und Auto-Scroll überspringt. Ohne das würde ein Blick vom Laptop aus das dunkle Panel in der Lobby als online melden.

    Wie oft die Tafel aktualisiert

    Der Bildschirm holt Flugdaten in einem Takt, den euer Tarif vorgibt: alle 60 Minuten bei Basic, alle 30 Minuten bei Pro, alle 5 Minuten bei Premium. Dafür müsst ihr die Seite nicht neu laden, und es gibt keinen URL-Parameter, der eine frühere Aktualisierung erzwingt. Die Seite liest nur ?display= und ?preview=1; alles andere, was ihr anhängt, wird ignoriert, auch Sprachcodes — die Sprachen kommen aus den Einstellungen des Displays und rotieren in dem Intervall, das ihr dort setzt.

    Wenn die Tafel nicht die ist, die ihr erwartet habt

    Die Demo-Tafel eines fremden Hotels. Enthält die Adresse eine Hotel-Kennung, die es nicht gibt, zeigt die Seite keinen Fehler. Sie fällt auf eine Demo-Konfiguration zurück — ein Platzhalter-Hotel mit Wien als Flughafen. Eine Tafel, die Flüge zeigt, die ihr nie konfiguriert habt, bedeutet also fast immer eine vertippte oder abgeschnittene Adresse und kein kaputtes Konto. Kopiert die Adresse noch einmal aus der Displays-Liste, statt sie abzutippen.

    „Configuration Error — Unable to load display configuration“. Das erscheint mit einer Schaltfläche „Retry“, wenn die Seite ihre Konfiguration überhaupt nicht laden kann, was in der Praxis ein Netzwerk- oder Serverproblem am Bildschirm bedeutet. Unvollständige Einstellungen lösen es nicht aus: Ist kein Flughafen konfiguriert, fällt die Tafel auf die Flughäfen eures Hotels und schließlich auf Wien zurück, statt zu scheitern.

    Es lädt gar nichts. Prüft, ob die Adresse vollständig ist, https:// eingeschlossen, ob am Ende keine Leerzeichen vom Kopieren hängen und ob das Panel überhaupt Internet hat.

    Nächste Schritte

  • Kiosk-Modus — den Browser so abriegeln, dass die Tafel nicht geschlossen werden kann.
  • Mehrere Bildschirme betreiben — wenn jeder Raum seine eigene Tafel braucht.
  • Rundgang durch den Display-Editor — was die anderen Tabs neben Vorschau & URL tun.
  • Wenn eine Display-Adresse nicht funktioniert — eine längere Checkliste für einen Bildschirm, der schwarz bleibt.
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